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Mal Krimis, mal Kultserien, mal Rock

MUSIKCORPS EINHAUSEN Ein legendärer Abend in der ausverkauften Mehrzweckhalle

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EINHAUSEN - Das Herbstkonzert des Musikcorps Einhausen versprach dem Publikum einen legendären Abend in jeder Hinsicht. Unter dem Titel „Legenden“ erstanden Heroen der Musikwelt wieder auf. Joe Cocker, Frank Sinatra, Udo Jürgens, Abba oder Amy Winehouse – sie alle waren an diesem Abend vertreten mit Glanzstücken der Musikgeschichte. Den Anfang machte das Jugendorchester des Musikcorps, das mit rockigen Tönen schon einmal die Stimmung anheizte, etwa mit dem Trommelsound aus dem Soundtrack der Filmreihe „Fluch der Karibik“. Und weil die Jugend ihre Sache so gut gemacht hatte, durften sie ohne Zugabe nicht gehen. „Smoke on the water“ von „Deep Purple“ war ein guter Übergang zum Hauptprogramm des Abends.

Dieser wurde mit dem bekannten Florentiner Marsch begonnen und hielt ein Highlight nach dem anderen bereit. Unter den gespielten Stücken fanden sich auch Fernsehmelodien wie etwa die Titelmusik zur Krimireihe „Miss Marple“. Schon bei den ersten Flöten-Tönen sah wohl ein jeder die scharfsinnige Hobbydetektivin durch Englands Straßen hetzen, auf der Suche nach dem wahren Mörder. Erstmals an diesem Abend gab es nun ein heiteres Spiel für das Publikum. TV-Titel zu Kultserien der achtziger Jahre sollten in einem Medley erraten werden. Schwarzwaldklinik, Traumschiff, Derrick oder Wetten dass…? Dieses Spiel darf gerne wiederkommen, hat es doch für große Freude und Lacher unter den Zuhörern gesorgt. Unter der musikalischen Leitung von Jan Henneberger präsentierte sich das Musikcorps der Freiwilligen Feuerwehr von seiner besten Seite. Ein legendärer Abend in der ausverkauften Mehrzweckhalle, der erst nach mehreren Zugaben sein umjubeltes Ende fand.

 Bergstr. Echo 15.11.2016

LEGENDEN: Musikcorps begeisterte mit seinem Programm / In der Mehrzweckhalle blieb kein Platz frei / Viel Applaus auch für das Ausbildungsorchester

Publikum forderte etliche Zugaben

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EINHAUSEN. Wenn das Musikcorps der Freiwilligen Feuerwehr zum Konzert einlädt, dann ist halb Einhausen auf den Beinen. Am vergangenen Samstag war das nicht anders. Die Mehrzweckhalle war beim Herbstkonzert bis auf den allerletzten Platz besetzt, und auch Bürgermeister Helmut Glanzer, Erster Beigeordneter Dr. Christoph Schumacher, die Kreisbeigeordnete Rita Schramm, Ehrenbürgermeister Philipp Bohrer und zahlreiche Vertreter der Feuerwehren und ortsansässigen Vereine hatten sich unter die Zuhörer gemischt

Zwei Stunden schöne Melodien
Und sie alle wurden nicht enttäuscht. Die Musikerinnen und Musiker unterhielten ihr Publikum zwei Stunden lang mit Melodien, die nicht nur zum Mitsingen animierten, sondern auch direkt ins Herz zielten.Kaum ein Stück, das nicht als Evergreen oder Ohrwurm internationalen Ruhm erreicht hat. Und jeder einzelne der Interpreten hat sich den Ruf einer Legende ersungen, erspielt und verdient."Legenden", so lautete auch der Titel der Musikshow, die vom Ausbildungsorchester eröffnet wurde. Andrea Mizera, Vorsitzende des Musikcorps, verriet den Besuchern bei ihrem Willkommensgruß, warum man sich im Verein vom Namen Nachwuchsorchester verabschiedet und einen neuen Namen gewählt hat. Viele junge Instrumentalisten haben ihren beruflichen Schwerpunkt mittlerweile nicht mehr in Einhausen, sondern sind in der ganzen Welt verstreut.Also hat man Nägel mit Köpfen gemacht und die Schüler mit erwachsenen Wiedereinsteigern zusammengebracht und ihnen eine gemeinsame Plattform gegeben. Eine zugegebenermaßen zündende Idee - und ein gewiefter Schachzug obendrein.Jedenfalls überzeugte die gemischte Gruppe aus Jung und Alt das Publikum mit Stücken von den Beach Boys, Duke Ellington, Andrew Lloyd Webber, der Filmmelodie aus "Fluch der Karibik" und als Zugabe dem Klassiker von Deep Purple "Smoke on the water".Den Beifall hatte sich das Ausbildungsorchester, das ausnahmsweise von Jan Henneberger in Vertretung von Jean Diehl dirigiert wurde, bei seiner öffentlichen Premiere zu Recht verdient.Damit sich die Gäste des Musikcorps nicht nur an den Melodien erfreuen konnten, sondern auch Interessantes und Intimes über die Komponisten und Interpreten erfuhren, hatte sich Moderator Jörg Halkenhäuser perfekt vorbereitet und führte charmant durch das Legenden-Programm, das - als einzige Ausnahme - mit dem Florentiner Marsch (Originaltitel: La rosa di Roscana) temperamentvoll startete. Jan Hennemann sorgte einfühlsam und professionell für die gelungene Abstimmung unter den Musikern.
Von Abba bis James Last
Schlag auf Schlag gaben sich die Großen aus dem Musikgeschäft anschließend die Tür in die Hand, beziehungsweise wurden vom Orchester mit ihren größten Hits präsentiert. Woodstock-Legende Joe Cocker mit seiner Reibeisenstimme durfte dabei ebenso wenig fehlen wie Abba, der wohl berühmteste Schweden-Export aller Zeiten.
Auch der unvergessliche Udo Jürgens und der Meister der leichten Muse, James "Hansi" Last., waren zu hören. Den typischen Sound von Glenn Miller trafen die Musiker und Solistin Martina Hillenbrand an der Klarinette bei der Moonlight Serenade, und beim Medley der Rocker von der Band Toto kamen im Publikum Erinnerungen an "Rosanna" und "Africa" hoch.Grandios auch die musikalische Hommage an Amy Winehouse, die wie so viele andere überragende Künstler, im Alter von gerade einmal 27 Jahren aufgrund ihrer Alkohol- und Drogensucht viel zu früh verstarb. Das Miss Marple-Potpourri zauberte anschließend unwillkürlich ein Lächeln ins Gesicht der Zuhörer, die im Nu ein Bild der schrulligen alte Lady und ihrer Darstellerin Margaret Rutherford vor Augen hatten. Bei dem Klassiker "My way" bekam Rainer Seibel an der Trompete Sonderapplaus.
Zuhörer durften raten
Beim TV-Kultabend war das Publikum gefragt und durfte mitraten. Insgesamt neun Titel aus den bekanntesten Fernsehserien und Nachrichtensendungen galt es beim Musikrätsel herauszufinden.
Nach dem großen Finale und etlichen Zugaben bedankte sich die Vorsitzende beim Dirigenten für dessen "Mut und Langmut", beim stellvertretenden Musikcorps-Vorsitzenden Andreas Schumacher, bei allen Mitwirkenden des Konzerts sowie auch beim Küchen- und Serviceteam.© Bergsträßer Anzeiger, Montag, 14.11.2016

 

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